Tipps zum schöneren Garten (in Bearbeitung)
Der Boden und seine Pflege
Ziergarten
Nutzgarten
Kräutergarten
Gewürz- und Heilkräuter
Saatkalender
Monatliche Gartenarbeiten
Einleitung
Die Pflege des eigenen Gartens gehört zu den schönsten, gesündesten und gleichzeitig
nützlichsten Tätigkeiten des Menschen.
Auch die liebevolle Beschäftigung mit den vielfältigen heimischen oder exotischen
Zimmer- und Balkonpflanzen bringt uns der Natur ein Stückchen näher, stimmt uns froh
und zufrieden und trägt darüber hinaus sogar zu einem gesünderen Raumklima bei.
Jedoch - mit liebevoller Betrachtung der Pflanzen allein ist es sicherlich nicht getan,
wenn sie prächtig wachsen und gedeihen sollen. Erst die richtige Pflege - von der Wahl
des besten Standortes über ausreichende Nährstoffgaben bis hin zum rechtzeitigen
Eingreifen bei eventuellen Krankheiten - führt zum ersehnten gärtnerischen Erfolg.
Der Gartensport ist eine gesunde Freizeitgestaltung. Die Wunder der Natur lassen sich
nur ungenügend beschreiben, sie können nicht künstlich nachgebildet werden, man kann
sie nur in Gottes freier Natur erleben. Freuen wir uns, daß wir inmitten aller Zeitenhetze
Zuflucht nehmen können zu einem Platze, wo es nach Erde, Regen, Sonne, Grün und Blumen,
meinetwegen auch nach Kompost und noch nach einem alten, ehrlichen Misthaufen "duftet".
Der kürzeste Weg zur Gesundheit ist der Weg in den Garten.
Gärtner Pötschke
Der Boden und seine Pflege
Der Boden ist der Träger und Ernährer aller Pflanzen. Er soll im Garten nicht nur
dem Anbau von Gemüse dienen, um die Küche das ganze Jahr über zu versorgen.
Auch die Blumen- und Zierpflanzen sollen in ihm zur Freude aller gedeihen.
Jede Pflanzenart stellt andere Ansprüche an den Boden. Nicht allein die Kenntnis
aller Kulturen führt zum Erfolg, sondern ebenso die Kenntnis des Gartenbodens.
Man muß seine Zusammensetzung, die Untergrund- und Wasserverhältnisse erforschen,
um ihn verbessern und einen wirklichen Kulturboden schaffen zu können.
Wir unterscheiden die vom Menschen beeinflußten Kulturböden von den Naturböden, die
sich selbst überlassen sind. Einen guten Kulturboden im Garten herzustellen, muß
das erste Ziel sein. Das erreicht man nur mit einer durchdachten und verständnisvollen
Bodenbearbeitung, Humuszufuhr und Düngung, kurz: einer guten Bodenpflege.
Die Hauptbestandteile unseres Bodens sind Sand, Ton, Humus und Kalk. Der Sand- bzw.
Tongehalt bestimmt die "Schwere" des Bodens. Der reine Sandboden ist genauso unfruchtbar
wie der reine Tonboden. Der Kalk ist bestimmend für den Säuregrad des Bodens und
der Humusgehalt für die wasserhaltende Kraft. In Lehmböden findet sich eine ideale
Vermengung der vier Hauptbestandteile. Sie sind deshalb die besten Gartenböden überhaupt
Um nun einen guten Gartenboden zu erzielen, müssen die vorgefundenen Verhältnisse
beeinflußt werden, daß die schlechten Eigenschaften vermindert, die guten gefördert
werden. Die wichtigsten Bodenarten sollen hier kurz beschrieben werden.
Leichte, sandige Böden erwärmen sich sehr rasch, da durch die lockere Lagerung
der kleinen Bodenteilchen die Luft leicht eindringen kann. Auf Grund dieser Eigenschaft
geht jede Zersetzung, z.B von Stall- oder Gründung, verhältnismäßig schnell vor sich.
Man bezeichnet diese Böden deshalb als rege. Da sie keine wasserhaltende Kraft besitzen,
trocknen sie sehr schnell aus, und die Nährstoffe werden rasch ausgewaschen. Solche
Bodenarten sind deshalb ewig hungrig und ausgesprochene Düngerfresser. Durch reichliche
Humuszufuhren in Form von Stalldung, Gründüngung, Torfmull und Kompost sind sie
verhältnismäßig einfach zu verbessern. Da sie meist sauer reagieren, sollten sie
regelmäßig gekalkt werden. Sie sind fast bei jedem Wetter zu bearbeiten. Dadurch
und durch ihre leichte Erwärmung eignen sie sich ganz besonders zur Kultur von Frühgemüse.
Tonböden sind kalt, undurchlässig und feucht. Jede Zersetzung geht nur sehr langsam
vor sich, man bezeichnet sie dehalb als träge. Die Nährstoffe werden sehr lange festgehalten,
so daß sie für die Pflanzen nur beschränkt zugänglic hsind. Man kann sie sehr schwer durch
reichliche Sand- und Humuszufuhren verbessern. Bei diesen Böden ist eine häufige und gründliche
Lockerung unbedingt notwendig, vor allen Dingen müssen sie im Herbst in grobe Schollen gegraben
werden, um kräftig durchfrieren zu können. Nur so kann man mit einer einigermaßen guten Krümelung
rechnen. Da diese Böden naß und kalt sind, lassen sie sich im Frühjahr erst spät bearbeiten.
Sie eignen sich nicht für den Anbau von Wurzelgemüse.
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Der Ziergarten
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Der Nutzgarten
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Der Kräutergarten
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Gewürz- und Heilkräuter
Anis
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Pimpinella anisum | Höhe: 40 - 50 cm, einjährig; Ernte: Samen (ab August); Vermehrung: Aussaat (März/April). Doldenblütler (Umbelliferae) | Die in Dolden stehenden Körner der Anispflanze werden als Gewürz für Brot und Backwaren oder beim Einmachen süßsaurer Früchte, wie Kürbis, Gurken oder Birnen verwendet. Ein aus ihnen bereiteter Tee hilft bei Erkältungskrankheiten, Magen- und Darmbeschwerden und schlechtem Schlaf. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Ab Juni - September schneidet man die reifen Fruchtdolden und hängt sie gebündelt auf. Sobald sie getrocknet sind, streift man die Samenkörner ab und füllt sie in gut verschließbare Dosen. |
Seitenanfang Basilikum
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Ocimum basilicum | Höhe: 30 - 60 cm, einjährig; Ernte: Blätter (kurz vor der Blüte); Vermehrung: Aussaat (März, unter Glas). Lippenblütler (Labiatae) | Basilikum gehört zu den wichtigsten Küchenkräutern. Besondersch aromatisch schmeckt es frisch im Salat, in der Kräuter- und Rahmsoße, in der Kräuterbutter, in Pasteten, zu Bohnen oder Fisch. Den Winter über wird es getrocknet verwendet. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| Basilikum ist frostempfindlich und sollte in Töpfen oder im Frühbeet vorgezogen werden. Erst nach den Eisheiligen pflanzt man es ins Kräuterbeet an einen geschützten Platz. | nix | Kurz vor der Blüte schneidet man die Basilikumzweige zum Trocknen ab. Das getrocknete Kraut wird zerrieben. |
Seitenanfang Beifuß
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Artemisia vulgaris | Höhe: 1 - 1,50 m, mehrjährig; Ernte: Blüte (kurz vor Erblühen); Vermehrung: Aussaat (April), Teilung. Korbblüter (Compositae) | Beifuß findet man wild an Wegrändern. Trotzdem lohnt sich der Anbau des vielseitigen Heil- und Gewürzkrauts auch im Garten. Man verwendet ihn vor allem zu Gänse-, Enten- und Schweinebraten. Als Tee zubereitet wirkt er belebend, stärkend und stoffwechselregulierend. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Die Ernte erfolgt kurz vor dem Erblühen der Pflanzen. Dabei werden die kleinen Blättchen gezupft. Man kann auch die ganzen Triebe schneiden und trocknen und die Blättchen später abreiben. |
Seitenanfang Bohnenkraut
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Satureja | Höhe: 30 - 40 cm; einjährig (S. hortensis), mehrjährig (S. montana); Ernte: Blätter (kurz vor der Blüte); Vermehrung: Aussaat (März - Mai), Teilung (S. montana). Lippenblütler (Labiatae) | In ihrer Verwendung gleichen sich das ausdauernde Bohnenkraut (S. montana) und das einjährige (S. hortensis): Beide Arten eignen sich frisch oder getrocknet als Beigaben zu Gemüsearten wie Kohl oder Bohnen. Diese werden durch das Bohnenkraut leichter verdaut. Zudem würzt es Salate, Pilzgerichte, Kartoffeln und Soßen. Ein Tee aus zerriebenen, getrockneten Bohnenkrautblättern beruhigt und stärkt die Nerven, wirkt gegen Blähungen und Magenbeschwerden. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Um auch im Winter frisches Bohnenkraut verwenden zu können, pflanzt man im Herbst einige Pflanzen der ausdauernden Art (S. montana) in einen Topf und stellt ihn an ein sonniges Fenster. |
Seitenanfang Borretsch
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Borago officinalis | Höhe: 40 - 50 cm, einjährig; Ernte: junge Blätter (den ganzen Sommer über); Vermehrung: Aussaat (März bis April). Borretschgewächse (Boraginaceae) | Borretschblätter werden am besten frisch verwendet. Sie schmecken erfrischend in allen Salaten und auch zu Eiern, zu Bohnen und Kohl. Borretsch verbessert Geschmack und Farbe von Spinat oder Mangold. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| Um immer junge Borretschblätter zur Verfügung zu haben, nimmt man 2 oder 3 Folgesaaten vor. Borretsch samt sich leicht selbst aus. In Einzelfällen kann er sogar lästig werden. Man sollte ihn dann nicht zum Blühen kommen lassen. | nix | nix |
Seitenanfang Dill
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Anethum graveolens | Höhe: 60 - 100 cm, einjährig; Ernte: Blätter (kurz vor der Blüte), Samen (kurz vor der Vollreife); Vermehrung: Aussaat (März und Mai). Doldenblütler (Umbelliferae) | Jeder kennt den Gartendill, dessen feines Kraut ein fast unentbehrliches Gewürz für alle Salate, Kräutersoßen, Kräuterquark, Fisch und Suppen ist. Die in Dolden stehenden Samen werden zum Einlegen von Gurken gebraucht. Dilltee wirkt wassertreibend, hilft bei Blähungen und schlechtem Schlaf. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| Um den ganzen Sommer über frischen Dill und zur Einmachzeit ausreichend Samendolden zu haben, sät man zweimal, im März und im Mai, an Ort und Stelle aus. | nix | nix |
Seitenanfang Eberraute
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Artemisia abrotanum | Höhe: 80 - 100 cm, mehrjährig; Ernte: Triebspitzen (den ganzen Sommer über); Vermehrung: Teilung oder Stecklinge. Korbblüter (Compositae) | Die zarten Blätter an den holzigen Trieben der Eberraute würzen Fleischgerichte und Soßen. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | Im Winter sollte man über die wärmeliebende, aus dem Mittelmeerraum stammende Staude schützendes Tannenreisig legen. | nix |
Seitenanfang Eibisch
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Althaea officinalis | Höhe: 1 - 1,50 m, mehrjährig; Ernte: Wurzel (im Herbst), Blätter und Blüten (Mai - Juni); Vermehrung: Teilung. Malvengewächs (Malvaceae) | Der Eibisch ist ein Verwandter der Malven und Stockrosen. Mit seinen großen weißen, rosa überhauchten Blüten ist er eine der schönsten Arten im Kräutergarten und eine wichtige Bienenweide. Der Eibisch enthält besonders im Wurzelstock reizlindernde Schleimstoffe. Ein kalter Aufguß getrockneter Wurzelstöcke (Kochen würde Inhaltsstoffe zerstören) lindert Reizhusten und Magenkrämpfe, bei äußerlicher Anwendung auch Hautentzündungen. Der Tee aus Eibischblüten ist wohlschmeckend und hilft bei Bronchitis. Die Blätter füllt man in ein Kräuterkissen, das man auf Furunkel auflegt. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Im Herbst gräbt man Teile der Wurzel aus, säubert und trocknet sie an einem sehr luftigen Platz. Schimmelige Wurzeln werden weggeworfen, sie sind wertlos. Zur Gewinnung von Blättern und Blüten werden die Zweige im Juni, wenn die Blüte gerade ausbricht, ge |
Seitenanfang Engelwurz
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Angelica archangelica | Höhe: 1 - 2 m, mehrjährig; Ernte: Wurzel (im Herbst), Blätter (Juli/August); Vermehrung: Aussaat (Herbst, Frostkeimer). Doldenblütler (Umbelliferae) | Die Engelwurz nennt man auch Brustwurz oder Zahnwurzel. Die getrocknete Wurzel zerstößt man zu einem Pulver, von dem geringe Mengen die Verdauung anregen und bei Magen- und Gallenbeschwerden Linderung verschaffen. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| Die Engelwurz ist ein Frostkeimer und wird im Herbst gesät. Am besten steckt man ein paar Körner zwischen Wintersalat oder Spinat und pflanzt später um. | nix | Erst 2 Jahre nach der Aussaat kann man beginnen, Teile der Wurzel auszugraben. |
Seitenanfang Estragon
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Artemisia dracunculus | Höhe: 1 - 1,20 m, mehrjährig; Ernte: Blätter und Triebspitzen (den ganzen Sommer über, zum Trocknen zu Beginn der Blüte); Vermehrung: Aussaat (März/April): Russischer Estragon; Teilung: Deutscher Estragon. Korbblüter (Compositae | Estragon ist ein besonders vielseitiges Gewürz, das zusammen mit Dill, Basilikum, Bohnenkraut, Majoran und Thymian im Kräuteressig, in Marinaden, zu Spargel, Fleischgerichten und Salat und zur Geschmacksverbesserung der Speisen bei salzloser Diät Verwendung findet. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| Estragon wird auf ein Saatbeet gesät und später verpflanzt. Nur eine Form des Estragons, der Russiche Estragon, kann aus Samen gezogen werden. Der noch aromatischere, auch aber etwas wärmebedürftigere und frostempfindliche Deutsche Estragon kann nur durch | nix | nix |
Seitenanfang Fenchel
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Foeniculum vulgare | Höhe: 1 - 1,20 m, zweijährig; Ernte: Blätter (den ganzen Sommer über), Samendolden (kurz vor der Reife); Vermehrung: Aussaat (Frühjahr oder Herbst). Doldenblütler (Umbelliferae) | Gewürzfenchel bildet keine Knolle wie der Gemüsefenchel. Seine Blätter und Samen werden als Gewürze zu vielen Gerichten verwendet. Die Samendolden fügt man eingelegten Gurken oder Sauerkraut bei, mit den einzelnen Körnern oder dem kleingehackten Kraut würzt man, Mehl- und Eierspeisen, Suppen- und Fischgerichte oder selbstgemachte Liköre. Die heilende Wirkung des Fencheltees bei Erkältungskrankheiten und Magen- und Darmstörungen wird nach wie vor sehr geschätzt. Man gibt ihn Säuglingen und Kleinkindern bei Blähungen. Äußerlich wird er für Augenspülungen oder zum Gurgeln bei Mundgeruch und Halsentzündungen angewendet. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Die Fencheldolden schneidet man kurz bevor sich die Samenkörner verfärben. Sie sollten noch grün sein. |
Seitenanfang Kamille
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Matricaria chamomilla | Höhe: 20 - 40 cm, einjährig; Ernte: Blütenköpfe (Mai - September); Vermehrung: Aussaat (Frühjahr oder Herbst). Korbblüter (Compositae) | Kamillentee wirkt wohltuend bei Übelkeit, Magenkrämpfen und Koliken. Äußerlich wird er zur Wundbehandlung, bei eitrigen Hautentzündungen, Pickeln, Furunkeln oder als Augenspülung bei Bindehautentzündung angewendet. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| Die Kamille gehört zu den Lichtkeimern. Die Samen dürfen nicht mit Erde bedeckt werden. | nix | Den ganzen Sommer über werden regelmäßig die gelben Blütenköpfe gepflückt und getrocknet. |
Seitenanfang Kerbel
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Anthriscus cerefolium | Höhe: 30 cm, einjährig; Ernte: Blätter (den ganzen Sommer über bei Folgesaat); Vermehrung: Aussaat (ab März - September). Doldenblütler (Umbelliferae) | Der Kerbel ähnelt der Petersilie. Er schmeckt besonders in Kräuterquark, in Salat, in Tunken, zu Braten, in Suppen oder zusammen mit Schnittlauch auf dem Butterbrot. Ein Tee aus getrockneten Kerbelblättern unterstützt blutreinigend die Frühjahrskur. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| Kerbel wird ab März/April alle 5 bis 6 Wochen neu ausgesät, weil er sehr schnell Samen bildet. Herbstaussaaten sorgen für frischen Kerbel im Frühjahr. Auch in Töpfen oder im Balkonkasten kann man das Kraut heranziehen. | nix | nix |
Seitenanfang Koriander
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Coreandrum sativum | Höhe: 40 - 60 cm, einjährig; Ernte: Samen (sobald Früchte hell werden); Vermehrung: Aussaat (April). Doldenblütler (Umbelliferae) | Koriander würzt Wild, Hammel- und Rindfleisch sowie selbstgemachte Wurst. Die jungen Blättchen können für Suppen und Fleischgerichte verwendet werden. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Die Ernte erfordert etwas Sorgfalt, weil die kugeligen Früchte sehr leicht abfallen. Am besten schneidet man die Pflanze am Morgen, solange die Dolden noch feucht vom Tau sind. Die Zweige werden nicht aufgehängt, sondern zum Trocknen in eine leere Vase ge |
Seitenanfang Kresse, Gartenkresse
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Lepidium sativum | Höhe: 7 - 10 cm, einjährig; Ernte: junge Blätter (3 - 4 Wochen nach Aussaat im Freiland, bei Hausaussaaten nach wenigen Tagen, bei ständiger Aussaat das ganze Jahr über); Vermehrung: Aussaat (ab Februar im Zimmer, ab März im Garten). Kreuzblütler (Crucife | Die bekannte Gartenkresse, die in Salaten, Suppen, im Spinat oder auf dem Butterbrot so gut schmeckt, ist reich an Vitamin C und ein gutes Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit und Abgespanntheit. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| Um ständig frische Kresse verwenden zu können, sät man sie alle paar Wochen neu an. Man kann sie im Zimmer in flache Schalen säen. Nach 5 Tagen geht die Saat auf und ist nach 2 - 3 Tagen erntereif. | nix | Sobald die Kresse etwa 5 cm hoch ist, schneidet man sie mit der Schere und verwendet sie frisch. |
Seitenanfang Kümmel
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Carum carvi | Höhe: 1 - 1,50 m, zweijährig; Ernte: Samen (Juni - Juli des zweiten Jahres); Vermehrung: Aussaat (ab März/April). Doldenblütler (Umbelliferae) | Mit Kümmel würzt man Brot, Salzkartoffeln, Käse, Quark und Fleischgerichte, besonders Hammel- und Kaninchenbraten. Die Wirkung stark blähender Gemüsegerichte, wie Weißkohl oder Wirsing schwächt der Kümmel ab. Die jungen Blätter schmecken ähnlich wie die Samen und können zum Verfeinern von Salaten und Suppen verwendet oder wie Spinat zubereitet werden ("Kümmelkohl"). Schließlich spielt der Kümmel in der Schnapsbrennerei und als Hausmittel eine Rolle. In Milch gekocht wirkt er gegen Blähungen, Koliken und Bauchschmerzen. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Die Kümmeldolden schneidet man im zweiten Jahr, sobald sie beginnen, braun zu werden. Bei zu später Ernte fallen die Samen leicht aus. Man läßt sie nachreifen, trocknen und klopft oder reibt die Samen heraus. |
Seitenanfang Lavendel
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Lavandula officinalis | Höhe: 50 - 60 cm, mehrjährig; Ernte: Blätter und Blüten (Juli - August); Vermehrung: Aussaat (im März unter Glas). Lippenblütler (Labiatae) | Der blaublühende Lavendel wird wegen seines Wohlgeruchs schon lange gesammelt und verwendet. Getrocknet und in ein kleines Kräuterkissen eingenäht, sorgt er im Kleiderschrank für wohlriechende Wäsche und hält die Motten ab. Verbände mit frischen Lavendelblättern lindern die Schmerzen bei Verrenkungen und Quetschungen. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | nix |
Seitenanfang Liebstöckel
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Levisticum officinale | Höhe: 2m und mehr, mehrjährig; Ernte: Blatt (Sommer), Wurzel (Herbst); Vermehrung: Aussaat (Frühjahr unter Glas), Teilung. Doldenblütler (Umbelliferae) | Der Liebstöckel fällt durch seine beachtliche Größe im Kräutergarten auf. Eine Staude reicht für den Bedarf einer Familie bei weitem aus. Die Blätter spielen in der Küche bei der Zubereitung von Suppen, Soßen, Gemüse und Braten eine wichtige Rolle. Die große Würzkraft in kleinsten Mengen bleibt beim Kochen voll erhalten. Der Tee aus getrockneter Wurzel gilt als wassertreibend bei Nieren- und Blasenkrankheiten, hilft bei Blähungen und regt die Magensaftproduktion an. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Die Blätter des Liebstöckels erntet man im Sommer frisch. Eine entsprechende Menge wird als Wintervorrat getrocknet.
Die Wurzeln gräbt man im Herbst aus (keine Angst, die Staude verkraftet das Verkleinern ihrer Wurzeln problemlos). Sie werden gesäubert, |
Seitenanfang Majoran
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Oreganum majorana = Majorana hortensis | Höhe: 20 - 30cm, einjährig; Ernte: Blätter (zu Beginn der Blütezeit, Juli); Vermehrung: Aussaat (ab März unter Glas, ab April ins Saatbeet). Lippenblütler (Labiatae) | Man verwendet die Blätter des Majoran zu Salaten, Suppen und Soßen, Braten, Sellerie, Fisch in der salzarmen Diätküche. Viele Speisen werden durch Zugabe von Majoran bekömmlicher. Auch die Heilwirkung des Krauts ist vielfältig. Ein Tee aus getrockneten Blättern wirkt nervenstärkend und krampflösend, lindernd bei Husten und Darmkoliken und beseitigt Mundgeruch. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| Der Majoransamen ist ein Lichtkeimer und wird im Frühling nur auf der Erdoberfläche gesät und leicht angedrückt, aber nicht mit Erde bedeckt. Beim Verpflanzen setzt man 2 - 3 Jungpflanzen zusammen. | nix | Zum Trocknen schneidet man Majoran, sobald die ersten Blüten aufblühen, 5 cm über dem Boden ab und hängt ihn in kleinen Bündeln in einem trockenen, luftigen Raum auf. |
Seitenanfang Petersilie
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Petroselinum crispum | Höhe: 30 cm, zweijährig; Ernte: Blätter (den ganzen Sommer hindurch: Schnittpetersilie); Wurzel (Oktober: Wurzelpetersilie); Vermehrung: Aussaat (März - Mai). Doldenblütler (Umbelliferae) | Jeder weiß, wie vielseitig die krause oder glatte Schnitt- und die Wurzelpetersilie verwendet werden können.. Ihre Wirkung als Heilkraut ist vielleicht weniger bekannt: Ein Tee aus Petersilienwurzeln wirkt entwässernd und harntreibend und wird daher bei Blasenschwäche, Wassersucht und Nierenleiden erfolgreich angewendet. Man sollte aber höchstens zwei Tassen pro Tag davon trinken. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| Petersilie wird ab März in Reihen von 20 cm Abstand ausgesät. Da sie sehr langsam keimt, ist das Beimischen von Radieschensamen empfehlenswert. | nix | nix |
Seitenanfang Pfefferminze
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Mentha piperita | Höhe: 50 - 70 cm, mehrjährig; Ernte: Blätter (den ganzen Sommer über); Vermehrung: Teilung (Frühjahr oder Herbst). Lippenblütler (Labiatae) | Pfefferminztee gehört zu den altbekannten Hausmitteln, die bei vielen kleineren und größeren Beschwerden helfen. Für Bienen ist sie eine wichtige Nährpflanze. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Die Pfefferminze vermehrt sich rasch durch Wurzelausläufer. Sie darf jedoch keine Samen ansetzen, weil sie dadurch ihr Aroma verliert. |
Seitenanfang Rosmarin
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Rosmarinus officinalis | Höhe: 50 - 80 cm, mehrjährig, immergrün; Ernte: Blätter (das ganze Jahr über); Vermehrung: Aussaat (März in Töpfe), Winterschutz. Lippenblütler (Labiatae) | Rosmarin wird zu gebratenen Fleischgerichten und zu Kräuteressig verwendet. Rosmarintee wirkt anregend bei niedirgem Blutdruck und Appetitlosigkeit. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| Rosmarinsamen brauchen 30 Tage, bis sie aufgehen. Man sät sie daher immer in Töpfe. | nix | nix |
Seitenanfang Salbei
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Salvia officinalis | Höhe: 40 - 60 cm, mehrjährig, immergrün; Ernte: Blätter (vor der Blüte); Vermehrung: Aussaat (ab April ins Frühbeet, im Mai ins Saatbeet), Teilung. Lippenblütler (Labiatae) | Frische und getrocknete Salbeiblätter verleihen Fleisch- und Fischgerichten, Bohnen, Erbsen, Soßen und Einlegebeizen einen typischen geschmacklichen Reiz. Salbeitee hilft bei Husten und Halsschmerzen (auch als Gurgelmittel), Magenverstimmung und Durchfällen. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Salbei wird vor der Blüte geschnitten und dann zum Trocknen aufgehangen. Er wächst nach und kann im Laufe des Sommers öfter geerntet werden. |
Seitenanfang Schnittlauch
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Allium schoenoprasum | Höhe: 20 - 30 cm, mehrjährig; Ernte: Blätter (das ganze Jahr über); Vermehrung: Aussaat (ab April), Teilung (Frühjahr, Herbst). Liliengewächse (Liliaceae) | Neben der Petersilie ist der Schnittlauch das bekannteste, beliebteste und am häufigsten verwendete Küchenkraut. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Man sollte bei jeder Schnittlauchpflanze nie mehr als 2/3 der Röhrchen auf einmal schneiden.
Im Herbst setzt man einige Pflanzen in Töpfe, um den Schnittlauch auch im Winter verwenden zu können. |
Seitenanfang Thymian
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Thymus vulgaris | Höhe: 20 - 30 cm, mehrjährig, immergrün; Ernte: Triebspitzen, Blätter (Juni - August); Vermehrung: Aussaat (ab März/April in Töpfe), Teilung (Frühjahr). Lippenblütler (Labiatae) | Der Thymian ist eines der vielseitigsten Heil- und Würzkräuter. Die Blätter geben Fleisch und Geflügel, Salaten, Pasteten, Suppen und Soßen eine feine, aromatische Würze. Wegen seiner desinfizierenden Wirkung hilft Thymiantee bei Erkältungskrankheiten, Husten, Magen- und Darmkrankheiten und, äußerlich angewandt, bei schlecht heilenden Wunden. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Zum Trocknen schneidet man die blühenden, unverholzten Triebenden. |
Seitenanfang Zitronenmelisse
| LName | Tipp | Beschreibung |
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| Melissa officinalis | Höhe: 60 - 70 cm, mehrjährig; Ernte: Blätter (vor und zu Beginn der Blüte, als frisches Würzkraut den ganzen Sommer hindurch); Vermehrung: Aussaat (April/Mai), Teilung (alle 3 jahre). Lippenblütler (Labiatae) | Die Zitronenmelisse würzt Salate, Pilz-, Fisch- und Fleischgerichte, Obstsuppen und Kräuterquark. Melissentee wirkt beruhigend und krampflösend, regt die Herztätigkeit an und hilft bei Übelkeit in der Schwangerschaft. |
| Aussaattipp | Pflegetipp | Erntetipp |
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| nix | nix | Die Melisse wird kurz vor der Blüte geschnitten und in Bündeln aufgehangen. |
Seitenanfang
Saatkalender
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Gemüse
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Aussaat
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Ort
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Ernte
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Bohnen
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Mai - Juli
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Freiland
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Juli - Oktober
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Blumenkohl
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März - Juni
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Gewächshaus, Frühbeet
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Juni - Oktober
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Broccoli
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März - Juni
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Frühbeet, Freiland
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Juli - Oktober
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Chinakohl
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Juni - August
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Frühbeet, Freiland
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September - Oktober
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Erbsen
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April - Juli
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Freiland
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Juni - Oktober
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Feldsalat
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ganzjährig
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Frühbeet, Freiland
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Oktober - März
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Grünkohl
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April - Juli
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Frühbeet, Freiland
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September - Januar
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Gurken
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April - Mai
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Gewächshaus, Frühbeet
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Juli - September
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Kohlrabi
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April - Juni
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Frühbeet, Freiland
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Juli - September
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Kräuter und Gewürze
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Februar - August
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Fensterbank, Frühbeet, Freiland
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Mai - November
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Kürbis
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März - Juli
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Gewächshaus
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September - Oktober
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Mangold
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März - Mai
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Freiland
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Mai - November
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Möhren
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März - Juni
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Freiland
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Juli - Oktober
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Paprika
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Februar - März
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Gewächshaus
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Juli - Oktober
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Porree
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März - Mai
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Frühbeet, Freiland
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August - September
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Radieschen
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März - August
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Freiland
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April - September
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Rettich
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Januar - August
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Frühbeet, Freiland
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April - Oktober
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Rosenkohl
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April - Mai
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Frühbeet, Freiland
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November - März
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Rotkohl
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Februar - Mai
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Frühbeet, Freiland
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Juli - November
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Salat
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Januar - August
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Gewächshaus, Frühbeet, Freiland
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Juni - November
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Salatgurke
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März - Juni
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Gewächshaus
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Juni - November
|
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Spinat
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Februar - September
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Freiland
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April - November
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Tomaten
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Februar - Juni
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Gewächshaus, Frühbeet
|
Juli - Oktober
|
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Weißkohl
|
Februar - Mai
|
Frühbeet, Freiland
|
Mai - Juli
|
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Zucchini
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April - Juli
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Gewächshaus, Freiland
|
August - Oktober
|
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Zwiebeln
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März - April
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Freiland
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August - September
|
Seitenanfang
Januar
Der Januar ist der kälteste Monat des Jahres. Ob außer Schneeschaufeln noch andere
Arbeiten im Garten erledigt werden können, hängt von der Witterung ab. Bei schlechtem
Wetter oder strengem Frost bleibt man lieber im Warmen und repariert Gartengeräte
oder entwirft den Gartenplan. An frostfreien Tagen dagegen gibt es draußen einiges zu tun.
Pflegearbeiten
-
Kontrolle der eingelagerten Vorräte und Blumenzwiebeln. Faule und schimmelige Stücke
werden sofort entfernt. Regelmäßiges Lüften des Lagerraumes.
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Im Haus überwinterte Balkon- und Kübelpflanzen werden regelmäßig, aber sparsam gegossen,
gelb gewordenes Laub wird entfernt. Nur Geranien und Sukkulenten (z.B. Agaven) dürfen
zeitweise völlig trocken stehen.
-
Bei Zimmerpflanzen in stärker geheizten Räumen ist besonders jetzt auf Schädlingsbefall
zu achten. Für ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen.
-
Für die Treiberei im Zimmer eingesetzte Blumenzwiebeln werden ins Warme geholt und am
hellen Fensterbrett angetrieben.
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Beim Schneeräumen sollte man darauf achten, daß man nicht gerade über Staudenrabatten
hohe Schneeberge aufhäuft. Lockerer Schnee ist ein guter Winterschutz, unter verdichteten
Schneemassen können die Stauden jedoch Schaden nehmen. Streusalz sollte den Pflanzen
zuliebe im Gartenbereich nicht verwendet werden.
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Große Schneemengen auf den Ästen immergrüner Gehölze schüttelt man ab, damit die Äste nicht brechen.
An sonnigen, frostfreien Tagen, wenn die immergrünen Pflanzen beginnen, Wasser zu
verbrauchen, muß man wässern.
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Überprüfung des Winterschutzes frostempfindlicher Arten, besonders bei Kahlfrösten in
schneearmen Wintern. Wiedereinsetzen hochgefrorener Pflanzen.
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Winterschnitt an Obst- und Ziergehölzen (nie bei starken Frösten). Geschnittene Zweige
eignen sich als Edelreiser oder zum Antreiben in der Vase. Der restliche Schnittabfall
wird zerkleinert und kompostiert.
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Schutzanstrich bei Obstbäumen (Gefahr von Frostschäden im Frühjahr besonders groß).
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Umsetzen des Komposthaufens.
Aussaat und Pflanzung
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Vorbereitung der ersten Frühsaaten im Februar: Keimproben bei übrigen vorjährigen
Samen (auf Löschpapier legen und warm und feucht halten, Hülsenfrüchte in Sand legen),
Anschaffung neuer Samenvorräte.
Dezember Februar
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Februar
Im Februar kann sich der Gartenfreund oft schon ein wenig auf das nahende Frühjahr
einstimmen. Die winterliche Ruhezeit der Pflanzen geht allmählich zu Ende. Die ersten
Frühlingsboten, wie Kornelkirsche und Schneeglöckchen, zeigen oft jetzt schon ihre Blüten.
Trotzdem kann der Februar mit seinen scharfen Nachtfrösten den Pflanzen noch einmal
gefährlich werden.
Pflegearbeiten
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Sorgfältige Pflege der überwinterten Balkon- und Kübelpflanzen. Vorsicht, Geranien
schimmeln leicht, wenn sie zu feucht stehen.
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Kontrolle und Säubern der überwinterten Zwiebeln und Knollen. Begonien, Gloxinien
und Canna werden in Kisten vorgetrieben.
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Kontrolle des Winterschutzes bei Stauden, Rosen und anderen Pflanzen. Jetzt ist für
sie die gefährlichste Zeit (sonnige Tage, eiskalte Nächte).
-
Das Wässern der immergrünen Pflanzen an frostfreien Tagen darf jetzt nicht vergessen werden.
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Beenden des Obstbaum- und Ziergehölzeschnitts sowie notwendiger Rodungsarbeiten.
Letzte Gelegenheit für Schutzanstrich an Obstbäumen.
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Sieben der Komposterde. Für Frühsaaten unter Glas und das Umtopfen der Zimmerpflanzen
wird ein Erdevorrat in einen frostfreien Raum gebracht.
Aussaat und Pflanzung
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Vorbereitung des Frühbeets und Auflegen des Fenster.
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Erste Aussaaten im Frühbeet (wenn Erde unter Glas aufgetaut ist), im Gewächshaus
oder im Zimmer: Porree und Sellerie; gegen Ende des Monats: Frühkohl, Blumenkohl,
Salat, Tomaten und Sommerblumen, wie z.B. Löwenmäulchen, Salvien, Verbenen, Petunien
und Lobelien. In rauheren Gegenden wartet man besser noch eine Weile damit, da die
Jungpflanzen noch lange nicht ausgepflanzt werden können und zu groß werden.
Jungpflanzen dürfen nicht zu warm stehen. Lüften und Schattieren des Frühbeets und
Gewächshauses an warmen und sonnigen Tagen.
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Vorkeimen von Frühkartoffeln in Kisten.
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An frostfreien Tagen ist bereits Rosenpflanzung möglich.
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Aussaat von Kresse und Keimsprossen auf der Fensterbank.
Januar März
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März
Im März beginnt nach dem Kalender der Frühling. Jetzt setzt die Gartenarbeit so richtig ein,
auch wenn man immer noch mit Frost und Schnee rechnen muß. Sobald sich der Boden wieder bearbeiten
läßt, beginnt die Pflanzzeit, und die ersten Freilandaussaaten können erfolgen. Bäume
und Sträucher beginnen auszutreiben, und die Frühlingszwiebeln blühen.
Pflegearbeiten
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Begonien, Canna und Gloxinien werden eingetopft und angetrieben, Balkonpflanzen und, wenn
nötig, auch Zimmer- und Kübelpflanzen topft man um und beginnt wieder mehr zu gießen und
regelmäßig zu düngen.
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Lüften und Schattieren des Frühbeets und Gewächshauses, Gießen und sorgfältige Pflege der Frühsaaten.
-
Bodenbearbeitung: Vorbereiten der Beete mit Grubber und Eisenrechen. Umgraben würde Bodengare zerstören.
Wurde im Herbst nicht ausreichend umgegraben, so sollte eine Grabegabel oder ein Sauzaun verwendet
werden. Niemals noch nassen Boden bearbeiten.
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Entfernen des Winterschutzes bei Stauden und Rosen gegen Ende des Monats. Abhäufeln und Schneiden der Rosen.
-
Vorsichtiges Lockern der Erdbeer-, Stauden- und Rosenbeete (noch nicht alle Stauden sichtbar),
Ausschneiden vertrockneter Teile, Teilung der Stauden, Düngung insbesondere bei Rosen und Erdbeeren.
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Vorbeugende Pflanzenschutzmaßnahmen bei Obstgehölzen müssen vor dem Anschwellen der Knospen beendet sein,
die Veredelung von Steinobst vor Ende des Monats.
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Beginn der Rasenpflege: Ausharken mit Vertikutierrechen oder -roller zur Moosentfernung und Belüftung
sowie zur Lockerung des Bodens.
Aussaat und Pflanzung
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Rechtzeitiges Pikieren der Frühsaaten, in wärmeren Lagen bei entsprechender Witterung bereits
Auspflanzung von Frühgemüse und Kohlrabi ins Freiland. Mit Folientunnel und Sonnenhüten für Schutz
vor Frost sorgen
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Erste Freilandaussaaten sind jetzt möglich: Möhren, Spinat, Radieschen, Schwarzwurzeln, Puffbohnen,
Schnittsalat, Zwiebeln, Petersilie; gegen Ende des Monats Maierbsen, Mairüben, Mangold, Pflücksalat,
Dill, Kresse, Sommerrettich; in milden Gegenden auch bereits Sommerblumen. Wichtig: nur in trockenen,
erwärmten Boden Säen, sonst Fäulnisgefahr. In rauheren Gegenden mit der Aussaat besser noch bis April warten.
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Pflanzung von Steckzwiebeln und Frühkartoffeln.
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Pflanzung von Gehölzen und Stauden.
Februar April
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April
Der Frühling setzt sich nun mehr und mehr gegen den Winter durch. Im wechselhaften Aprilwetter erleben
wir das deutlich mit. An den Osterfeiertagen kann durchaus noch Schnee fallen. Die Gartenarbeit ist jetzt
umfangreich. Die Hauptaussaatzeit hat begonnen. Gegen Ende des Monats treiben auch in rauheren Gegenden
die Bäume aus.
Pflegearbeiten
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Gießen, Lüften und Schattieren des Frühbeets und Gewächshauses.
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Entfernen der letzten Winterschutzreiser.
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Hacken, Jäten und Düngen der Staudenbeete und des Steingartens, Gießen (bei Bedarf) und Hacken der Gemüsebeete.
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Ausschneiden abgeblühter Zwiebelblüten, deren Laub man nicht entfernen, sondern absterben lassen sollte.
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Mulchen der Erdbeerbeete mit Stroh, Laub oder ähnlichem Material.
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Wässern der Obstbäume in Trockenzeiten und Düngung. Beenden der Kernobstveredelung.
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Aufwerfen der Spargeldämme.
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Die Balkonpflanzen werden leicht gestutzt und gedüngt.
Aussaat und Pflanzung
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Für Freilandaussaat der meisten Sommerblumen und aller Gemüsearten, mit Ausnahme von Bohnen, Gurken,
Kürbisarten und Melonen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.
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Folgesaaten von Salat und Radieschen.
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Auspflanzung von Kohl und Salat aus dem Frühbeet. Wichtig: Sorgfältiges Abhärten der Jungpflanzen vor dem
Auspflanzen und Bereithalten von Deckmaterial für eventuelle Nachtfröste.
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Ab Mitte April Aussaat von Gurken und Kürbissen ins Frühbeet, sobald darin wieder Platz ist.
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Ab Mitte April ist Spargelpflanzung möglich.
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Neuansaat von Rasen bei günstigen Witterungsbedingungen. Die Erde sollte gut erwärmt sein.
März Mai
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Mai
Im Mai geht mit den Tagen der Eisheiligen die kalte Jahreszeit endgültig zu Ende. Auch frostempfindliche
Pflanzen dürfen gegen Ende des Monats, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind, ins Freie.
Obstbäume und frühblühende Ziersträucher erfüllen den Garten mit Blütenduft. Die ersten Ernten im
Obst- und Gemüsegarten belohnen gärtnerischen Fleiß.
Pflegearbeiten
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Gießen, Düngen, Jäten und Hacken (nach Regen) aller Beete). Gießen und Düngen sind wichtig für ein zügiges
Wachstum der Pflanzen.
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In der ersten Monatshälfte Schutz der frisch ausgepflanzten Setzlinge vor Nachtfrösten (mit Folientunnel,
Gartenfolie, Blumentöpfe, Sonnenhüten).
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Gießen, Lüften und Schattieren des neu bepflanzten Frühbeets.
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Bereits abgeblühte Staudenblüten werden abgeschnitten, meist blühen die Stauden danach ein zweites Mal.
Das gelb gewordene Laub der Frühjahrszwiebeln wird entfernt.
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Der Rasen wird zum ersten Mal gemäht.
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Nach dem Abfallen der Obstblüten sind eventuell notwendige Pflanzenschutzmaßnahmen möglich.
Kontrolle frischer Veredelungen.
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Kübelpflanzen können nach den Eisheiligen ins Freiland geräumt werden (Abhärtung, Verhinderung von "Sonnenbrand").
Aussaat und Pflanzung
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Ausdünnen und Vereinzeln früherer Aussaaten.
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Ab dem 5.Mai ist Gurkenaussaat, ab dem 9.Mai Bohnenaussaat möglich.
-
Folgesaaten von Kohlrabi, Salat, Spinat, Möhren. Ab jetzt Sommersorten verwenden. Aussaat von Kürbis
und späten Markerbsensorten.
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Nach den Eisheiligen Auspflanzung von Tomaten, Auberginen, Paprika und Sellerie (schießt leicht, wenn er Frost abbekommt).
-
Verpflanzung der Sommerblumen vom Saatbeet an die vorgesehenen Stellen.
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Pflanzung von Dahlien, Gladiolen, Canna. Bepflanzung der Balkonkästen nach den Eisheiligen (Kästen vorher gründlich säubern).
Ernte
-
Beginn des Spargelstechens, Ernte von Frühgemüse (frühe Salatsorten, Radieschen, Mairüben, Maierbsen),
in milden Gegenden Reife der Erdbeeren und füher Süßkirschensorten.
April Juni
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Juni
In den Juni fällt der Sommeranfang. Oft gibt es jetzt schon sehr warme Tage. Im Garten ist die Frühlingsblüte
vorbei, die Sommerblumen setzen die ersten Knospen an. Die Rosenblüte beginnt (Juni = "Rosenmonat").
Pflegearbeiten sind jetzt besonders wichtig. Erdbeeren, Kirschen, Spargel, Frühkartoffeln und verschiedene
Frühgemüse bereichern den Küchenzettel.
Pflegearbeiten
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Wässern der Beete und Gehölze, regelmäßiges Hacken und Jäten der Beete. Auf Schädlingsbefall sollte
man achten, besonders bei Rosen und Erdbeeren. An heißen Tagen ist das Besprengen des Rasens notwendig.
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Erneuerung der Raupenleimringe an Obstbäumen, Einsammeln und Beseitigen von Fallobst (Verbrennen oder
in die Mülltonne geben).
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Abschneiden abgeblühter Blüten (besonders bei Rosen), Aufbinden hoher, windempfindlicher Stauden.
-
Ausschneiden der Rhabarberblüten.
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Ausgeizen der Tomatenpflanzen.
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Anhäufeln des Porree, gegen Ende des Monats Aufbinden der Sommerendivien zum Bleichen.
-
Aus dem Boden genommene Blumenzwiebeln werden geputzt und kühl und trocken gelagert.
Aussaat und Pflanzung
-
Anfang des Monats sollten sämtliche Spätgemüse ausgepflanzt werden: Wirsing, Wießkohl, Rotkohl, Blumenkohl,
Rosenkohl (bis 10.Juni).
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Auf bereits leergewordene Beete werden wieder Salat, Spinat, Kohlrabi, Radieschen, Grünkohl und Buschbohnen
gesät; ab Ende Juni auch Winterrettich, Knollenfenchel, Zichoriensalat, Winterendivien und Brokkoli.
-
Staudenaussaat ist jetzt noch möglich, Maisaaten werden vereinzelt.
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Ab Anfang Juni Pflanzung der Sumpf- und Wasserpflanzen auch in rauheren Gegenden möglich.
Ernte
-
Am 24.06. (Johannistag) Beenden der Spargelernte, keinesfalls noch länger stechen. Danach werden die Dämme
eingeebnet und die Pflanzen gedüngt.
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Ernten der Erdbeeren (Mulchdecke wichtig, damit Früchte nicht verschmutzen, schimmeln oder faulen),
Kennzeichnen reichtragender Pflanzen zur Vermehrung, Entfernen der Ausläufer bei den übrigen Pflanzen.
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Ernte der Frühkartoffeln.
Mai Juli
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Juli
Jetzt zieht der Sommer in den Garten ein: Die Beerensträucher und auch spätere Kirschsorten tragen
leuchtende Früchte, die Sommerblumen beginnen zu blühen, und die Heil- und Gewürzkräuter bilden üppige
Büsche. Die Einmachzeit hat begonnen.
Pflegearbeiten
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Reichliches Wässern und Rasensprengen, Jäten und Hacken (besonders günstig nach Regen) aller Beete.
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Düngung aller stark zehrenden Gemüsearten (in vierzehntägigem Rhythmus) sowie der Blumen und Knollen.
Dahlien und Gladiolen werden ab Ende Juli nicht mehr gedüngt, damit die Knollen bis zum Herbst gut ausreifen.
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Schneiden von Blumen für die Vase von abgeblühten Stauden- und Rosenblüten sowie geknickten Stengeln.
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Pflege des Komposthaufens: Unkrautjäten und Wässern bei Trockenheit.
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Regelmäßiges Ausgeizen der Tomaten.
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Einbinden des Blumenkohls, sobald weiße Blütenscheibe sichtbar wird. Stützen stark tragender Obstbaumäste,
Einsammeln und Vernichten von Fallobst, ab Mitte Juli Schnittpflege an Süßkirschen möglich.
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Veredelung von Rosen und Fleider.
Aussaat und Pflanzung
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Aussaat von Winterendivien und Teltower Rübchen, bis 10.Juli ist noch die Aussaat von Buschbohnen möglich,
ebenso die Nachsaat von Salat, Kohlrabi und Radieschen.
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Vereinzeln und Auspflanzen ausgesäter Stauden, Vereinzeln zweijähriger Sommerblumen wie Stiefmütterchen,
Marienglockenblumen, Bartnelken auf leere Gemüsebeete (Auspflanzung im Herbst).
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Nachsaat von Gewürzkräutern.
Ernte
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Beerenobsternte: Reich tragende Stachelbeersträucher werden bereits halb abgeerntet und eingemacht, wenn
die Beeren noch unreif sind, Johannisbeeren müssen voll ausreifen, abgeerntete Himbeerruten werden entfernt.
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Einfrieren von Gemüsevorräten, Bepflanzen der abgeernteten Beete.
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Ernten und Trocknen oder Einfrieren von Heil- und Gewürzkräutern.
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Pflege der abgeernteten Erdbeerpflanzen: Abranken, Ausschneiden kranker Blätter, Hacken und Jäten des Beets.
Wenn nachgepflanzt werden soll, ist es sinnvoll, schon jetzt an die Pflanzenbeschaffung zu denken.
Juni August
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August
Der August ist der wärmste Monat und die arbeitsreichste Zeit im Gartenjahr: Die Ernte im Gemüsegarten
ist in vollem Gange, auch einige Steinobst- und die frühesten Kernobstsorten reifen schon. Vorräte werden
eingekocht und eingefroren. Daneben dürfen verschiedene Pflegearbeiten und die Aussaat von Wintergemüse
nicht vergessen werden.
Pflegearbeiten
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Regelmäßiges Wässern der Blumen- und Gemüsebeete und der Obst- und Ziergehölze; Rasenberegnung.
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Gemüsebeete werden jetzt nicht mehr gedüngt. Späte Wurzelgemüse wie Sellerie und Rote Rübe erhalten
eine letzte Düngung gegen Ende August.
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Entspitzen und regelmäßiges Ausgeizen der Tomaten.
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Kohlköpfe sollten möglichst nicht platzen. Wachstum unterbrechen.
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Heckenschnitt (Hainbuche, Liguster, Thuja und andere Heckengehölze). Auch Schnitt der Beerensträucher ist jetzt möglich.
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Erneuern der Raupenleimgürtel an den Obstbaumstämmen.
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Regelmäßiges Gießen von Balkon- und Topfpflanzen. Geranienstecklinge werden jetzt geschnitten und eingesetzt.
Aussaat und Pflanzung
-
Aussaat von Radieschen, Wintersalat, Adventwirsing, Schwarzwurzeln, Frühlingszwiebeln, Winterspinat,
Winterkaroten (möglichst bis 20.08.).
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Auspflanzen von Winterendivien; Pflanzen der zweijährigen Sommerblumen auf freigewordene Stellen im Blumenbeet
(Goldlack, Bartnelken und andere Sommerblumen).
-
Erdbeerpflanzung.
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Gegen Ende des Monats wird auf die Beete, die nicht mehr bepflanzt werden können, Gründünger ausgesät.
Ernte
-
Vorsichtiges Ernten von Bohnen, Erbsen und Gurken, damit die Pflanzen nicht gelockert werden.
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Zwiebeln werden, sobald das Laub gelb geworden ist, aus der Erde genommen und zum Trocknen aufgehangen.
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Schneiden und Trocknen von Sommerblumen und Kräutern.
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Ernte der frühesten Kernobstsorten. Das Obst dieser Sorten ist in der Regel schlecht zu lagern und sollte
sofort verbraucht werden.
Juli September
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September
Obwohl im September nach dem Kalender der Herbst beginnt, kann man meist noch viele sehr warme Tage genießen.
Der Garten leuchtet jetzt in den warmen Farben der Spätsommerblüher. Im Obstgarten fängt die Haupternte
jetzt erst richtig an.
Pflegearbeiten
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Wässern an trockenen Tagen (besonders wichtig bei Wurzelgemüsen).
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Falls frühe Fröste zu erwarten sind, sollte schützendes Deckmaterial (Folien) für Tomaten, Auberginen und
Paprika bereitgehalten werden.
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Entfernen abgeblühter oder von Krankheiten oder Schädlingen befallener Sommerblumen (möglichst keine Spritzung
in blühenden Beeten), Rückschnitt abgeblühter Stauden, Teilung von Blütenstände und Rhabarber.
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Sorgfältige Beseitigung aller Ernterückstände und Unkräuter auf den Beeten. Kranke oder befallene Pflanzenteile
kommen in die Mülltonne.
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Für den Komposthaufen fällt im September viel Material an. Seine gute Pflege ist jetzt besonders wichtig:
Wässern bei zu großer Trockenheit, Einarbeiten aufkommender Unkräuter, bevor diese blühen, unter Umständen
Zusatz von Kompostiermitteln.
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Zu lange Triebspitzen bei Sauerkirschen können jetzt geschnitten werden.
Aussaat und Pflanzung
-
Noch immer können Spinat, Feldsalat, Wintersalat und Schwarzwurzeln gesät werden.
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Beginn der Pflanzzeit für Stauden und immergrüne Pflanzen.
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Auspflanzen von Herbstblühern, wie z.B. Chrysanthemen, auf abgeräumte Sommerblumenbeete.
Ernte
-
Ernte von Weißkohl für die Sauerkrautherstellung.
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Chicoree wird aus dem Boden genommen und in den Keller gebracht.
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Wurzelgemüse sollten noch nicht geerntet werden. Sie bleiben so lange wie möglich im Boden.
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Die Zwiebelernte wird beendet. Um die Reife zu beschleunigen, kann man ab Anfang des Monats die Zwiebeln
mit der Grabengabel etwas anheben.
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Ernte von Pflaumen und späteren Pfirsichsorten (Steinobst gut ausreifen lassen) sowie der mittelfrühen
Kernobstsorten. Walnüsse werden aufgelesen, nicht vom Baum geschlagen.
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Für die bevorstehende Ernte der gut lagerfähigen, späten Kernobstsorten werden die Lagerräume und Gestelle
sorgfältig gereinigt.
August Oktober
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Oktober
Im Oktober geht mit den ersten Nachtfrösten die Vegetationszeit zu Ende. Im Garten gibt es noch einmal
viel zu tun: Die letzten Ernten werden eingebracht, Obst und Gemüse müssen verarbeitet oder eingelagert
werden, die herbstliche Hauptpflanzzeit beginnt, der Boden muß gepflegt und für das nächste Jahr
vorbereitet werden.
Pflegearbeiten
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Kübel-, Zimmer- und Balkonpflanzen werden rechtzeitig vor den ersten Nachtfrösten in das Haus gebracht.
Frostempfindliche Zwiebeln und Knollen wie Canna, Begonien, Gladiolen und Dahlien gräbt man aus, läßt sie
gut abtrocknen und bringt sie in das Winterlager im Keller.
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Reichliches Wässern der immergrünen Gehölze an trockenen Tagen.
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Nach der Ernte werden alle Beete grobschollig umgegraben oder aufgerissen. Die Flächen, auf denen im nächsten
Jahr die stark zehrenden Gemüsearten stehen, werden mit einer Vorratsdüngung versorgt.
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Anhäufeln und Abdecken der Rosen, Einpacken der Rosenhochstämme.
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Düngung der Obstbäume, Entfernen noch am Baum hängender Früchte (Fruchtmumien), in denen der Moniliaerreger
überwintert (Verbrennen oder in die Mülltonne geben).
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Anlegen frischer Leimringe an Obstbäume.
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Hyazinthenzwiebeln für die Zimmertreiberei werden auf Gläser gesetzt und im Keller aufgestellt (möglichst
nicht in Lagerräumen für Obst).
Aussaat und Pflanzung
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Ab Mitte Oktober Beginn der Pflanzzeit für sommergrüne Laubgehölze.
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Pflanzung der Stauden sollte bis Ende des Monats abgeschlossen sein.
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Auspflanzen der Auguststauden.
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Pflanzung von Blumenzwiebeln.
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Eintopfen einiger Schnittlauch- und Petersilienpflanzen für Winterbedarf.
Ernte
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Ernte und Einschlagen von Wintergemüse. Wurzelgemüse sollten bis Ende des Monats im Boden bleiben.
Porree, Rosenkohl, Schwarzwurzeln und Grünkohl läßt man auf den Beeten.
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Ernte und Lagerung von Winteräpfeln, Winterbirnen und Quitten. Fallobst und wurmstichige oder faulige
Früchte werden sofort verbraucht.
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Tomatenpflanzen werden vor dem ersten Nachtfrost herausgezogen und aufgehangen, damit die Früchte ausreifen können.
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Ernte von Kürbissen, Zierkürbissen und Kalebassen für Zimmerschmuck.
September November
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November
Die Hauptarbeit im November besteht darin, den Garten für den kommenden Winter vorzubereiten, alle
empfindlichen Pflanzen vor Frost und Wintersonne zu schützen und notwendige Aufräumarbeiten zu erledigen.
Auch die Erntezeit ist noch nicht ganz vorrüber.
Pflegearbeiten
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Entfernen aller Erntereste, Kompostieren gesunder Pflanzenteile. Bohnenstangen und Tomatenstützen werden
herausgezogen und gesäubert.
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Vorbereitung der Beete für des nächste Jahr: Umgraben oder Aufreißen des Bodens und Düngung. Mist wird gleich eingearbeitet.
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Rückschnitt abgeblühter Stauden. Herbstblüher kann man stehen lassen, da die Blüten im Rauhreif sehr zierend
aussehen. Winterschutz sollte möglichst spät aufgelegt werden, weil sich unter dem Deckreisig oder Laub bei
warmen Wetter Schädlinge ausbreiten können.
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Entleeren von Schöpfbecken, Planschbecken und Leitungen.
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Herausnehmen, Umsetzen oder Schützen frostempfindlicher Sumpf- und Wasserpflanzen.
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Schutz der Obst- und Ziergehölze vor Wildverbiß, Überprüfen des Zauns, Kontrolle der Leimringe.
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Putzen und sorgfältiges Lagern von Zwiebeln und Knollen (Canna mit Erdballen), Aussortieren faulender oder
schimmeliger Knollen.
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Kontrolle des eingelagerten Wintergemüses.
Aussaat und Pflanzung
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Beenden der Pflanzung von Blumenzwiebeln.
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Gehölze können weiterhin gepflanzt werden. Feste Verankerung mit Pfählen ist jetzt besonders wichtig.
Gründliches Wässern.
Ernte
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Ernte und Einlagerung des Wurzelgemüses.
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Für Beete, die im Winter abgeerntet werden sollen, hält man Folientunnel bereit oder baut einen Bretterverschlag
als Schneeschutz. Rosenkohl sollte jetzt bald geerntet werden. Feldsalat, Spinat, Grünkohl und Porree können
den Winter über stehen bleiben.
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Ernte und Einlagerung der späten Kernobstsorten, eventuelle Verarbeitung von Mostobst.
Oktober Dezember
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Dezember
Der Dezember ist wohl derjenige Monat, in dem man am wenigsten an den Garten denkt. Das Weihnachtsfest
rückt näher, das alte Jahr geht zu Ende. Auch im Winter kann der Garten Schmuck für das Haus liefern:
Tannenzweige und -zapfen für den Weihnachtsschmuck und nach dem Barbaratag, dem 04.12., auch Zweige von
frühblühenden Gehölzen (Kornelkirsche, Forsythie, später Kirsche) für das Antreiben in der Vase.
Pflegearbeiten
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Reparatur und Pflege der Gartengeräte, Streichen der Frühbeetfenster.
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Beginn des Winterschnitts an Gehölzen gegen Ende des Monats möglich.
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Scheiden von Barbarazweigen: Zweige werden über Nacht ins warme Wasser gestellt, Schnittstelle mit Hammer breitschlagen.
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Wässern der immergrünen Gehölze an frostfreien Tagen. Abschütteln von Schnee nach starken Schneefällen.
Eingerollte Blätter bei Rhododendren stellen einen natürlichen Verdunstungsschutz dar und sind kein
Grund zur Beunruhigung.
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Gehölze in Balkonkästen oder Kübeln brauchen besonderen Frostschutz und müssen an frostfreien Tagen gegossen werden.
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Kontrolle der eingelagerten Obst- und Gemüsevorräte und der Knollen und Zwiebeln.
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Im Keller aufgestellte Treibhyazinthen werden ins Zimmer geholt, sobald die Wurzeln den Glasboden erreicht
haben (langsam an Wärme gewöhnen).
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Zimmerpflanzen brauchen jetzt eine besonders sorgfältige Pflege: In beheizten Räumen müssen sie ausreichend
gegossen und, wenn möglich, auch besprüht werden. Im Haus überwinternde Kübelpflanzen stellt man kühl und
hell und gießt nur sparsam. Sie können leicht von Schädlingen befallen werden (Schildläuse an Oleander und
Dracaena-Arten).
Aussaat und Pflanzung
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Auch im Dezember können noch Gehölze gepflanzt werden. Für die Frühjahrsbepflanzung können bei aufgetautem
Boden jetzt bereits Baumgruben ausgehoben werden.
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Das Gewächshaus wird aufgeräumt und für frühe Aussaaten vorbereitet.
November Januar
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